Hotel zur Börse
Tradition ganz zeitgemäß!
Wenn unsere Wände sprechen könnten, dann würden sie die Geschichten eines 111-jährigen Familienunternehmens erzählen:
Etwa von der Pferdewechselstation für Postkutschen, von einer Viehwaage oder auch von einer Funkstation für Landwirte.
Mit der Zeit wurden wir zu einem modenen Gastronomiebetrieb, der den Ansprüchen unserer Gäste gerecht wird. Ab und zu weiß einer von Ihnen eine Anekdote aus alten Tagen zum Besten zu geben, und die Vergangenheit wird wieder lebendig.
Aber auch für neue Geschichten ist hier gesorgt, weil Feiern und Fröhlichkeit bei uns immer noch zu Hause sind.
Gönnen Sie sich ein Erlebnis!
... Seit über 100 Jahren ....
Am Hauptweg von Twistringen nach Sulingen wurde im vorigen Jahrhundert eine Gaststätte mit Pferdewechselstation für Postkutschen eingerichtet, die, durch die 1873 eröffnete Bahnlinie vom Ruhrgebiet zu den Häfen, eine zusätzliche Bedeutung erlangte.
Am 19. Januar 1891 wurde dieses Anwesen von Johann Heinrich Gehrken käuflich erworben. Sein Sohn Albert (I.) Heinrich betrieb einige Jahre auch eine Häckselschneiderei und handelte mit landwirtschaftlichen Produkten. Eine öffentliche Einzelviehwaage und eine Fahrzeugwaage bis 25 Tonnen kamen hinzu.
Im Jahre 1948 übernahm Albert (II.) Hinrich Peter Gehrken den Betrieb. Er stellte bis 1965 seinen Saal für Filmvorführungen zur Verfügung. Erst 1968 wurde dieser wirder als Tanzsaal genutzt. Zwischenzeitlich wurde das Haupthaus 1964 aufgestockt, und es erhielt die heutige Klinkerfassade. In dem "Bayernzelt", während der Bauzeit die provisorische Gaststätte, wurde seinerzeit mehr umgesetzt, als in der alten Kneipe.
Von 1972 an hatte wieder ein Albert (Albert Hinrich), mit Frau Erika, das Sagen im Betrieb. Sie machten mit den Jahren aus dem Twistringer Bahnhofshotel den vielseitigsten und leistungsstärksten gastronomischen Betrieb in Twistringen: Gehrken Albert, das Hotel zur Börse.
Im Jahre 1977 wurde der Saal von Grund auf renoviert und auch die Küche den neuen Erfordernissen angepasst. Völlig umgestaltet und erweitert wurde der Betrieb 1984. Dafür mußten die damaligen Stallungen samt Viehwaage dem Anbau von sechs Hotelzimmern und der Kegelbahnen weichen. Der neue Hotelanbau mit zwölf Zimmern wurde im November '91 abgeschlossen. Er steht zur bestmöglichen Schallisolierung freitragend über den Kegelbahnen. Die jüngste Veränderung der äußeren Erscheinung war 1993 ein aufwendiger Dachausbau, der dem Haus das heutige Aussehen gab. Zur Verschönerung des gesamten Anwesens wurden im gleichen Zeitraum die Grünanlagen neu gestaltet.
Das Haus verfügt jetzt über 18 moderne Gästezimmer mit Düsche, WC, Kabelfernsehen und Telefon auf jedem Zimmer; mit 358 m² den größten Festsaal in der Gegend, teilbar, mit geräumiger Bühne und Kellerbar, ausreichend für Veranstaltungen von 80 bis 300 Personen; mehrere Club-, und Tagungsräume,und zwei, mit Computern ausgestatteten Bundeskegelbahnen.
Heute haben im Hause Gehrken die Frauen das Sagen. Erika, Beate und Reika leiten zusammen den Familienbetrieb und bringen damit die richtige Mischung Würze hinein. In unserer Küche wirken mittlerweile zwei Köchinen, die sich mit Lust und Liebe um das leibliche Wohl unserer Gäste sorgen. Neben der Hauptspeisekarte erscheint eine etwa monatlich wechselnde Beilage mit Gerichten der Saison, um auch den Stammgästen Abwechslung zu bieten. Beachten Sie hierbei auch den Twistringer Teller!
Einen Kellner im schwarzen Frack, der penibel die Etikette wahrt, werden Sie bei uns höchst selten erleben, wo die Wurzel unseres Gästekreises aus der Landwirtschaft stammt. Unser hiesiger Kundenstamm ist allgemein dankbar, auch mit Gummistiefeln oder im Blaumann willkommen zu sein, um sich ungezwungen zu unterhalten. Zu besonderen Anlässen wird sich natürlich das Personal in feiner Kellnerausstattung zeigen, um diesen Anlass auch zu würdigen.
Wir sind ein Familienbetrieb mit menschlichen Zügen geblieben. Redliche Mühe geben wir uns alle, doch falls mal nicht alles ganz so gut läuft wie vorgesehen, bitten wir dieses mit Nachsicht zu entschuldigen. Familiär soll es bei uns auf jeden Fall bleiben, damit ein Lächeln auch noch seinen Wert hat.
Ihre Familie Gehrken